Namibia Reise-Eindrücke


Oryx! Noch bevor wir auf der Rollbahn aufsetzen blickt uns das Wappentier Namibia`s fast erwartungsvoll an. Sein Frühstück nimmt es direkt vor der Landebahn zu sich. Es ist kurz nach sechs Uhr, die Sonne zaubert die ersten Schattenspiele in die Landschaft als unser Donnervogel wie gewohnt sicher unser Land erreicht. Der Kapitän hatte bereits über Etoscha kühle Temperaturen in Windhoek angekündigt.

Auf dem kurzen Weg vom Flugzeug bis zur Empfangshalle wärmt die Sonne aber schon ein wenig über die acht Grad Außentemperatur hinweg. Bereits bei der Passabfertigung bekommen wir einen ersten Eindruck von der Gelassenheit, mit der wir in den nächsten Wochen immer mehr anfreunden werden. Einen namibischen Zollbeamten scheint nichts aus der Ruhe zu bringen. Das beste Rezept ist, sich mit genau der gleichen Langsamkeit dem Leben hier anzupassen. Nach über einer Stunde in der Warteschlange hämmert der Uniformierte pflichtbewusst und lautstark die Einreisestempel in unsere Pässe.

Dafür warten unsere Koffer schon sorgsam aufgereiht vor dem laufenden Gepäckband. Das erspart uns das Warten, wo mit jeder Minute die Zweifel größer werden, ob auch alle Gepäckstücke mitgekommen sind. Der Weg an der Gepäckkontrolle vorbei ist reine Formsache. Ein kurzes „Good Morning, Gentlemen!“ und wir werden freundlich direkt in die Arme unseres Empfangskomitees dirigiert.

Heide und Siggi Baas sind unsere Gastgeber für die ersten drei Tage in Namibia.Auf ihrer Farm „Ombuerendende“ haben wir Zeit, anzukommen und uns zu akklimatisieren.

Bereits wenige Kilometer nach dem Airport biegen wir vom „Trans-Kalahari-Highway“ links auf die berühmten Schotterpisten ab. Sofort bildet sich eine riesige Staubwolke hinter unserem VW-Bus. Der nachfolgende Verkehr, falls es den denn überhaupt gibt, tut gut daran, einen Abstand von mehreren hundert Metern zu halten. Durch scheinbar menschenleeres Gebiet schlängelt sich die Pad, bis wir nach gut einer Stunde zwei riesige Eukalyptusbäume am Horizont ausmachen. Die Wahr- und Erkennungszeichen unserer Gästefarm. Ein letztes Mal rechts ab, einige Weidetore öffnen und nach der Durchfahrt wieder hinter dem Fahrzeug schließen, wir sind da.
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Auf Wiedersehen in Namibia! Vielleicht treffen wir uns ja bei einem gemeinsamen Urlaub, einer Safari oder auf einer Rundreise im südlichen Afrika?!