Vingerklip - Etoscha-Nationalpark
Das Erscheinungsbild der letzten Tage hat sich zusehends verändert:
Statt Wüste umgibt uns fast grüne Busch- und Baumsavanne.
Mopane- Myrrhen- und Tambotibäume sowie verschiedene Akazien wachsen hier.
Weiße Termitenhügel, einige höher als die Büsche und Bäume ringsum, prägen mit ihren hochaufragenden Spitzen die Umgebung.
Kantige Umrisse über dem Buschland lassen Tafelberge erkennen.
Paviane und Warzenschweine nehmen an der nahen Wasserstelle ihren Schlaftrunk, um dann bald in der stillen Ruhe die Nachtstätten aufzusuchen.
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Vor uns liegt Etoscha, eine schnelle Fahrt auf der gut ausgebauten Teerstraße und ein kurzer Halt in Outjo zum Tanken und Einkaufen.
Gut ausgeruht und versorgt nähern wir uns dem stabilen, riesigen Zaun, der mit über 1.700 Kilometern Länge den Etoscha-National-Park umgibt.
Im Schatten des einladenden Andersson Gates sind unformierte Ranger bemüht die ankommenden Gäste
zügig und freundlich mit den notwendigen Formalitäten abzufertigen. Die wichtigsten Verhaltens- und Überlebensregeln
werden jedem Besucher zur Unterschrift vorgelegt. In der Vorfreude wird das meiste, dazu noch in Englisch und kleingedruckt
nicht oder nur bruchstückhaft gelesen. Deshalb hier nochmals die wichtigsten Vorschriften:
Es dürfen nur die freigegebenen, beschilderten Wege befahren werden.
Das Fahrzeug darf nicht verlassen werden.
Im Park herrscht eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.
Es dürfen weder Tiere noch Waffen mitgeführt werden.
Die Tiere des Parks dürfen nicht getötet, verletzt oder gestört werden.
Alles verstanden, Unterschrift und wir sind drin!
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