Etoscha-Nationalpark - das Tierparadies
In einem der beliebtesten und bekanntesten Wildparks der Welt.
Mit einer Größe von fast 23.000 Quadratkilometern ist er größer als Hessen.
Bis vor wenigen Jahren damit auch der größte Wildpark der Erde.
Eine fremdartige paradiesische Welt.
Alles freigegeben zum Abschuss! Mit der Kamera, versteht sich.
Bereits wenige Meter nach Passieren des Tores zieht sich der Fuß wie ferngelenkt vom Gaspedal zurück.
Die Vorschriften hätte es hierzu nicht gebraucht. Neuankömmlinge werden von Erdmännchen begrüßt.
Geradezu provozierend verharren sie aufrecht vor dem Auto. Unmissverständlich, wer auf der Pad den Vorrang genießt.
Äsende Impalas und seelenruhig kreuzende Springböcke bestätigen die hier geltenden Vorfahrtsregeln.
Die Fahrzeuginsassen verstehen dies als Aufforderung zur Jagd mit der Kamera.
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Eimergroße, frische Elefantendungberge mitten auf der Straße.
Es ist also noch mit anderen „Verkehrsteilnehmern“ zu rechnen. Neugierig lugen die scheuen Giraffen zwischen den Bäumen
auf die neuen Gäste, abwartend, wie diese mit der neuen Situation fertig werden.
Ab hier bestimmen das Klicken der Kameraverschlüsse, Surren der Filmtransportmotoren,
Ausrufe des Staunens und Respekts das Wageninnere. Natürlich entgeht diese Geräuschkulisse auch nicht den zahlreichen Bewohnern des Parks.
Aber sie haben sich wohl daran gewöhnt und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.
Für die wenigen Kilometer vom Eingangstor bis zum ersten Lager vergehen knapp zwei Stunden.
Die ersten Filmwechsel sind vollzogen. Etliche Wasserstellen und mindestens 300 Kilometer Fahrt gilt es in den verbleibenden zweieinhalb Tagen zu bewältigen.
Die bisher erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit von fünf Kilometern pro Stunde und eine geplante Fahrzeit
von vier Stunden am Tag stellt uns vor eine neue Planungsaufgabe.
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