Swakopmund - Wüste - Mondlandschaft
Alles scheint vage, nach wenigen Kilometern drängt sich die Empfindung des absoluten Nichts auf. Wüste pur. |
„Welwitscha Nature Drive“ nennt sich diese Buckelpiste.
Das Ziel hat seinen Namen: Welwitscha mirabilis.
Eine ganz besondere Pflanze. Nicht besonders schön, aber selten.
Sie kommt nur im Gebiet der Namib vor. Biologen nennen das namib-endemisch.
Besonders mächtige Exemplare dieser Pflanze haben sich hier unweit von Swakopmund angesiedelt.
Beträchtlich ist auch das Alter dieser Wüstenbewohner. Die größte soll etwa 1500 Jahre alt sein.
Beim Anblick dieses faserigen Baumes reagieren botanische Laien meist enttäuscht.
Die Überlebensstrategie mit bis zu drei Meter tiefen Pfahlwurzeln und einem weitgespannten Netzwerk feiner Wurzeln, nötigt wieder Respekt ab.
Jede Nebelfeuchte wird so aufgenommen und verwertet. Nicht nur aufgrund dieser Fähigkeit hat die Welwitscha überdauert.
Ihre relative Ungenießbarkeit hat ein weiteres dazu beigetragen. Nur in Zeiten größter Dürre sieht man gelegentlich
Zebras oder Gemsböcke lustlos an ihren Blättern knabbern. Ansonsten verschmähen die Tiere der Wüste sie ganz einfach. |
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