Namib - Wüste pur

Noch in der völligen Dunkelheit starten wir, langsame Fahrt voraus. Hyänen, Flughühner, Schakale und Skorpione bevölkern jetzt genauso wie Springböcke, Riesentrappen, Oryx und Kudu die Pisten.

Nicht immer kann man sie im Lichtkegel der Scheinwerfer rechtzeitig ausmachen. Die gedrosselte Geschwindigkeit ist der beste Schutz für Mensch, Tier und Auto.
Für die knapp 40 Kilometer haben wir gut eine Stunde Zeit eingeplant. In Ruhe können wir das erwachende Leben in der Morgendämmerung erleben.
Auf unseren warmen Logenplätzen spüren wir die frische Nachtkühle nicht. Durch die filmreife Kulisse des Naukluftgebirges nähern wir uns der Sonnenaufgangszeremonie am Eingangstor zur Namib-Wüste.
Die roten Sanddünen haben wir schon gestern Abend von unserer Terrasse ausmachen können.
Doch was uns hinter diesem Tor erwartet übertrifft alle unsere Vorstellungen.



Die höchsten Dünen der Welt türmen sich 200 – 300 m hoch vor uns auf.

Mit den gigantischen Sandbergen ist die ausgetrocknete Lehmpfanne Namibias bekanntestes Fotomotiv. Ein scheinbar endloses Sandmeer erstreckt sich über 300 km von der Koichabsenke bei Lüderitz bis zum Kuisebfluß bei Walvis Bay.
Sossusvlei ist nur ein kleiner Teil dieser weiten Landschaft.

Sossus heißt „blinder Fluss“.

In regenreichen Jahren fließt der Tsauchab, der im Naukluft-Gebirge entspringt, bis in die Pfanne von Sossusvlei, die dann das Wasser zum knietiefen See staut und jede Menge Tiere anzieht. Auch in der Trockenzeit bleiben genug Wildarten, darunter Strausse, Oryx und Springböcke, die sich von sich von Akazien, bitteren Melonen und der salzigen Pfannenkruste ernähren.

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Auf Wiedersehen in Namibia! Vielleicht treffen wir uns ja bei einem gemeinsamen Urlaub, einer Safari oder auf einer Rundreise im südlichen Afrika?!