Namib - Die Pirsch.

Stolz erzählt Walter uns von seinen Begegnungen mit giftigen Schlangen, Skorpionen, gefrässigen Riesen-Waranen, Leoparden und wilden Pavianen.

Hinter jedem Busch und jedem Felsen könne eine Begegnung lauern. Man müsse eben immer auf der Hut sein.
Er jedenfalls habe alles überlebt und wünsche uns, dass wir es ihm nachtun würden. Alternativ käme doch auch ein erfrischendes Bad im Pool in Frage.

Doch kneifen gilt nicht.

30 Kilometer durch unberührte Natur mit allen Unwägbarkeiten und Gefahren stehen auf dem Plan. Ohne Wenn und Aber!

Wieder holt uns der Wecker lange vor Sonnenaufgang aus den dieses Mal nicht so sanften Träumen.
Es gibt kein Zurück mehr.
Gute Vorbereitung ist das halbe Abenteuer. Gewissenhaft stellen wir unsere Ausrüstung für den Tagesmarsch zusammen. Das Schweizer Messer mit Kompass, Thermometer, Säge und Dolch nochmals auf seine Funktionalität überprüft. Fotoweste gecheckt. Der entscheidende Moment soll schließlich der Nachwelt präsentiert werden. Das Stativ als Verteidigungsinstrument ist wichtigster Bestandteil der Ausrüstung und muss sich folglich einer besonders intensiven, nie da gewesenen Überprüfung unterziehen. Jedenfalls heute. Wasser und Verpflegung nicht vergessen, und es geht los!

Unsere Route führt uns zuerst in die Felsen des Naukluft- Gebirges, dann in die weite Grassteppe und schließlich in die Dünen , bevor es zurück in die sichere Latein-Zone der Lapa-Bar geht.

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Auf Wiedersehen in Namibia! Vielleicht treffen wir uns ja bei einem gemeinsamen Urlaub, einer Safari oder auf einer Rundreise im südlichen Afrika?!