Namibias Hauptstadt: Windhoek

Genauso herzlich wie wir unsere Farmleute erlebt haben, nehmen uns unsere Gastgeber in Windhoek in Empfang. Nur zehn Gehminuten von der City entfernt ist die Pension Tamboti seit sechs Jahren unsere feste Adresse in der Hauptstadt. Sigi und Wolfgang haben mit dem reetbedachten Haupthaus ein Stück Heimat nach Windhoek gebracht. Das gut temperierte Gebäude mit dem dazugehörigen Pool, bieten nach jedem Stadtgang eine erfrischende Abkühlung.
Windhoek – das bedeutet, ein letztes Mal das zivilisierte, pulsierende Leben – bevor es in die Wüste geht. Doch mit einer Metropole europäischen Musters hat diese Stadt nichts, aber auch gar nichts gemeinsam.
Für kulturell Interessierte reichen zwei Tage vollkommen aus. Die meisten wechseln hier ihr Bargeld, holen das Auto ab und versorgen sich mit dem Nötigsten für die nächsten Tage und Wochen. Und schon geht es weiter.
Uns ginge es sicher nicht anders, wären da nicht die verschiedenen Einrichtungen, die auf unserem Besuchsplan stehen. So bleiben wir meist länger als der gemeine Tourist. Und so sehen und erleben wir auch mehr. Neben Reiterdenkmal, Independance Avenue und Tintenpalast hat Windhoek einige Geheimtipps, die es zu entdecken lohnt. Doch dafür braucht es eben Zeit.

Die Stadt ist wie geschaffen für Fußgänger. Alles Wichtige liegt nah beisammen, zumeist an der Independance Avenue. Wenig Verkehr, breite Bürgersteige und ein insgesamt sehr sauberes Erscheinungsbild laden zu Erkundungen ein.
Die großen Verkehrswege laufen hier zusammen, Handel und Gewerbe blühen. Das Straßenbild wird von Owambo, Herero, Damara, Nama und Weißen gleichermaßen bestimmt.
Trotzdem ist der deutsche Einfluß allgegenwärtig und nicht zu verleugnen. Die gerade mal gut hundert Jahre alte Stadt in knapp 1700 m Höhe mit gesundem Hochlandklima erfreut den Besucher mit glanzvollen Kolonialbauten und ausgelassenem Nachtleben in Katutura.
Entdecken, entspannen, einkaufen. Das hat Windhoek mit den bekannten Metropolen gemein. Nur übersichtlicher und beschaulicher – und meist viel preiswerter!
Mit unserem VW-Bus machen wir die letzten Besorgungen. Reichlich Wasser, Adapter und Wegzehrung bekommen wir in einem der gut sortierten Supermärkte. Die Wildnis wartet!
Endlich mit dem eigenen Auto auf Pad!

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Auf Wiedersehen in Namibia! Vielleicht treffen wir uns ja bei einem gemeinsamen Urlaub, einer Safari oder auf einer Rundreise im südlichen Afrika?!